Newsletter April 2020

Newsletter 4 / 2020

Hier finden Sie die kompletten Beiträge des Newsletters vom 9. April 2020.
Den Newsletter vom 9. April 2020 hier als pdf-Datei (298 kB) downloaden.

9. April 2020

Liebe LeserInnen,

vor einer Woche haben wir Ihnen unseren Sonder-Newsletter zum Thema „Besuche von Angehörigen mit Assistenzbedarf in Corona-Zeiten“ geschickt – nachzulesen auf unserer Website unter https://anthropoi-selbsthilfe.de/services/sonder-newsletter-3-april-2020/.
Hier kommt nun der reguläre April-Newsletter.

Auch in dieser besonderen Zeit wünschen wir Ihnen und Ihren Lieben frohe Ostertage!
Ihre Newsletter-Redaktion
Volker Hauburger und Alfred Leuthold

INHALT

  • Neues aus der Selbsthilfe
  • Termine
  • Lust auf mehr …

Neues aus der Selbsthilfe

Unser Blog in Corona-Zeiten:

Weiß blühender Baum mit eingefügtem Text "Unser Blog in Corona-Zeiten

montags, mittwochs, freitags

https://anthropoi-selbsthilfe.de/category/blog-in-corona-zeiten/

Termine

Geschwisterseminartag 2020

Der Geschwisterseminartag 2020 ist verschoben auf einen Termin im Herbst 2020. Dieser wird rechtzeitig bekanntgegeben, sobald er feststeht. Kontakt: Christiane Döring geschwister@anthropoi-selbsthilfe.de

KongressFestival Soziale Zukunft

Wegen der Coronavirus-Pandemie wurde das für dieses Jahr geplante KongressFestival um ein Jahr verschoben auf
17. bis 20. Juni 2021
Ort: Bochum, Jahrhunderthalle
Termin bitte vormerken
https://www.sozialezukunft.de

Lust auf mehr…

Seit 4.3.20 vereinfacht: Krankenfahrten

Die aktualisierte Krankentransport-Richtlinie bringt Änderungen zum „Genehmigungsverfahren für Krankenfahrten zur ambulanten Behandlung für mobilitätsbeeinträchtigte Menschen“. Unter anderem wird die Genehmigung von Krankenfahrten für dauerhaft mobilitätsbeeinträchtigte Personen vereinfacht.
https://www.g-ba.de/beschluesse/4112/

Metacom-Symbole zum Infektionsschutz

Infektionsschutz, Corona, Ablauf Hände waschen… diverses Material und neue Symbole:
https://www.metacom-symbole.de/downloads/download_materialien.html

«Eine Mahlzeit ist ein Gemeinschaftsprozess». Charta für die Gemeinschaftsverpflegung

«Was wir heute in manchen Einrichtungen sehen – leider immer wieder auch in Pflegeeinrichtungen – ist ein Trauerspiel, weil am Essen gespart wird», hat Jasmin Peschke beobachtet. Sie leitet den Fachbereich Ernährung der Sektion für Landwirtschaft am Goetheanum. «Ernährung ist mehr, als etwas zu essen», sagt die promovierte Ernährungs- und Haushaltswissenschaftlerin. Es gehe um eine schmackhafte und abwechslungsreiche Verpflegung, um hochwertige Kost und schonende Zubereitung.
«Die Qualität unserer Lebensmittel hängt von vielen Faktoren ab: vom Saatgut, vom Boden, vom Anbau, vom Zeitpunkt der Ernte, von Lagerzeiten sowie von Verarbeitungsmethoden», so Jasmin Peschke. Daher haben mit ihr nun elf Expertinnen und Experten für Ernährung mit Erfahrungen in anthroposophisch orientierten Arbeitsfeldern öffentlich Stellung bezogen. Mit ihrer Charta für die Gemeinschaftsverpflegung setzen sie ein Zeichen für eine gesunde und gesundende Ernährung mit Genuss – gerade weil der Kochalltag in der Gemeinschaftsküche oft stressig ist.
Einer der Erstunterzeichner ist Heinz Fendrich. Der Küchenchef des Sonnenhofs Arlesheim, Schweiz, betont, dass auch Haltung und Stimmung, die beim Kochen gepflegt werden, zur Qualität der Speisen beitragen. Daher sind ihm und weiteren Küchenchefs und Ernährungswissenschaftler*innen wichtig, dass Köchinnen und Köche sowie ihre Küchenhelferinnen und -helfer den Lebensmitteln achtsam begegnen und die Essensteilnehmenden einbeziehen – auch um Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken. Letztlich obliegt es allen, darauf zu achten, Mahlzeiten regelmäßig und rhythmisch zu verzehren. «Dazu gehört auch eine entspannte und bewusst gestaltete Atmosphäre beim Essen», hält die Charta fest.
«Eine Mahlzeit ist ein Gemeinschaftsprozess vor, während und nach der Aktivität in der Küche», fasst Jasmin Peschke zusammen.
https://www.sektion-landwirtschaft.org/arbeitsfelder/fachbereich-ernaehrung

Filmreihe „Stop! – es reicht!“

Rund um das Thema Partnerschaft hat ein Expertenteam, u.a. aus autistischen Teilnehmern, vier Videos produziert. In logischer Reihenfolge wurde aufgearbeitet, was Beziehung bedeutet bzw. ab wann Missbrauch beginnt. U.a. wird auch gezeigt, wie Gewalt in der Partnerschaft entsteht und wie man es schaffen kann, aus einer Partnerschaft mit Gewalt herauszukommen. Auch Fachleute wie ein Psychologe oder eine Sozialpädagogin kommen zu Wort. Insbesondere werden Menschen mit, aber auch ohne Autismus angesprochen.
Produziert von Nocase inklusive Filmproduktion im Auftrag des Autismus Landesverband NRW.
DVDs können bestellt werden beim
Autismus Landesverband NRW e.V.
Grafenberger Allee 368, 40235 Düsseldorf
Tel.: 0211 – 56 63 63 58 | Fax: 0211 – 56 67 28 78
info@autismus-nrw.de

Barrierefreiheit “all in one”: Neuer Erklärfilm der Schlichtungsstelle online

Die Schlichtungsstelle BGG ist angesiedelt beim Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen – sie gibt es mittlerweile seit gut drei Jahren. Was sind die Aufgaben der Schlichtungsstelle? Sie kann dann helfen, wenn zum Beispiel die Website einer Bundesbehörde nicht barrierefrei ist. Oder es keine Informationen in Leichter Sprache gibt.
Nun stellt sich die Schlichtungsstelle BGG mit einem komplett barrierefreien dreiminütigen Informationsfilm vor. Darin wird veranschaulicht, wie ein Schlichtungsantrag abläuft. Der Film beinhaltet eine Audiodeskription, Untertitel und eine Übersetzung in die Deutsche Gebärdensprache. Eine Textversion in Leichter Sprache lässt sich ebenfalls auf der Website finden.
Sie finden den Film unter diesem Link: https://www.behindertenbeauftragter.de/DE/SchlichtungsstelleBGG/UeberUns/Infofilm/infofilm_node.html;jsessionid=382708662F98AF3A49253EB9B1B4F636.2_cid343.

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Impressum

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Im Auftrag des Vorstandes von Anthropoi Selbsthilfe: Alfred Leuthold
Herausgegeben von der Beratungs- und Geschäftsstelle der
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Tel. 030 / 80 10 85 18 | Fax 030 / 80 10 85 21
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Anthropoi Selbsthilfe wird gesetzlich vertreten durch den Vorstand: Klaus Biesdorf, Doris Bröring-Boklage, Andreas Enke, Volker Hauburger, Sabine von der Recke
Foto: Alfred Leuthold

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